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  • Laura Reichmuth

Organuhr

Die Organuhr wird in der traditionellen chinesischen Medizin teils zu diagnostischen Zwecken benutzt. Sie reicht jedoch nicht aus um eine definitive Diagnose zu stellen, da die Diagnose zu oberflächlich gestellt wird.

Die Organuhr kann aufzeigen, wann ein Organ zum Beispiel eine Schwäche aufzeigt.

Das Prinzip der Organuhr:

Die zwölf Hauptfunktionsströme werden bestimmten Organen zugeordnet. Das heisst innerhalb 24 Std. wird immer einer dieser Funktionsströme der 12 Organen besonders aktiv oder der Gegenspieler besonders passiv.

Folgende Organe sind zu den folgenden Zeiten am aktivsten.

- Magen 07:00-09:00

- Milz 09:00-11:00

- Herz 11:00-13:00

- Dünndarm 13:00-15:00

- Blase 15:00-17:00

- Niere 17:00-19:00

- Perikard 19:00-21:00

- San Jiao 21:00-23:00

- Gallenblase 23:00-01:00

- Leber 01:00-03:00

- Lunge 03:00-05:00

- Dickdarm 05:00-07:00

Das heisst in diesen zwei Stunden, ist das entsprechende Organ besonders aktiv und in der Kraft. Gleichzeitig kann auch das gegenüberliegende Organ auch in einer ausgeprägten Schwäche sein. Beispiel:

Wenn du immer wieder in der Nacht um ca. 04:00 Uhr erwachst bedeutet dies, es ist die Lungenzeit. Die Lunge ist um diese Zeit am aktivsten. Es kann auch ein Hinweis auf die Blase geben, da um diese Zeit die Blase am schwächsten ist. Um herauszufinden welches Organ mehr betroffen ist, werden bei einer Diagnose genaue organspezifische Fragen gestellt. Somit bekommt man einen Hinweis, wo die Störung beziehungsweise das Defizit ist.


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